Interessante Facts über unseren geliebten Fasching

Der Fasching, oder auch Karneval und Fastnacht genannt, wird nicht selten als die fünfte Jahreszeit bezeichnet. Sie beschreibt jene Zeit, die der österlichen Fastenzeit vorangeht. Eine paar äußerst feierlaunige Tage, in denen man noch einmal kräftig zulangt, bevor an Aschermittwoch die große Enthaltsamkeit beginnt.

Ursprung:

Die eher süddeutsche bis bayrisch-österreichische Bezeichnung „Fasching“ taucht bereits seit dem 13. Jahrhundert in Form der Worte „vaschanc“ oder „vastschang“ auf und soll den Ausschank des Fastentrunks beschreiben. Also selbst der „feucht-fröhliche“ Aspekt des Faschings ist nicht vollkommen frei erfunden.

Das Wort Karneval hingegen wird eher dem 17. Jahrhundert zugesprochen und könnte vom italienischen Wort „carnevale“, was soviel bedeutet wie „Fleisch, lebe wohl“, abgeleitet sein und ebenfalls Bezug auf die bevorstehende Fastenzeit nehmen. Ebenso wahrscheinlich könnte eine ältere Wurzel aus dem Lateinischen sein. Die Worte „carrus navalis“ beschreiben nämlich das „Narrenschiff“, das bei feierlichen Umzügen mitgeführt wurde.

Ursprung:

Die eher süddeutsche bis bayrisch-österreichische Bezeichnung „Fasching“ taucht bereits seit dem 13. Jahrhundert in Form der Worte „vaschanc“ oder „vastschang“ auf und soll den Ausschank des Fastentrunks beschreiben. Also selbst der „feucht-fröhliche“ Aspekt des Faschings ist nicht vollkommen frei erfunden.

Das Wort Karneval hingegen wird eher dem 17. Jahrhundert zugesprochen und könnte vom italienischen Wort „carnevale“, was soviel bedeutet wie „Fleisch, lebe wohl“, abgeleitet sein und ebenfalls Bezug auf die bevorstehende Fastenzeit nehmen. Ebenso wahrscheinlich könnte eine ältere Wurzel aus dem Lateinischen sein. Die Worte „carrus navalis“ beschreiben nämlich das „Narrenschiff“, das bei feierlichen Umzügen mitgeführt wurde.

Beginn der Faschingszeit:

Traditioneller Faschingsstart ist der Dreikönigstag. Seit dem 19. Jahrhundert wird jedoch der 11. November, ab 11:11 Uhr, als offizieller Start der närrischen Zeit beschrieben. Die Elf steht im christlichen Glauben für die Sünde, daher gibt schon alleine das Datum vor, dass in dieser Zeit kräftig gesündigt wird, bevor an Aschermittwoch alles vorbei ist. Tatsächlich wird dieses Datum aber kaum zu Karnevalszwecken genutzt, da es nicht zum Trauermonat November und der besinnlichen Adventszeit passt.

Höhepunkt der Faschingszeit:

Traditioneller Faschingsstart ist der Dreikönigstag. Seit dem 19. Jahrhundert wird jedoch der 11. November, ab 11:11 Uhr, als offizieller Start der närrischen Zeit beschrieben. Die Elf steht im christlichen Glauben für die Sünde, daher gibt schon alleine das Datum vor, dass in dieser Zeit kräftig gesündigt wird, bevor an Aschermittwoch alles vorbei ist. Tatsächlich wird dieses Datum aber kaum zu Karnevalszwecken genutzt, da es nicht zum Trauermonat November und der besinnlichen Adventszeit passt.

Ende der Faschingszeit:

In der Nacht zum Mittwoch ist Punkt Mitternacht alles vorbei. Als Aschermittwoch wird seit dem 6. Jahrhundert der Beginn der 40-tägigen Fastenzeit bezeichnet, die bis Ostern andauert. Das Wort Aschermittwoch bezieht sich auf die Austeilung eines Aschekreuzes auf der Stirn. Asche deshalb, weil sie ein Symbol für Vergänglichkeit und Buße ist.  

Karneval und das Essen – weltweit

  • Karneval in Köln. „Kölle Alaaf“ ist das Motto in der Karnevalshochburg. Großes Finale ist der Rosenmontagszug, der in der Kölner Südstadt beginnt. In Köln gibt es viele regionale Gerichte wie „Himmel un Äd“ (Himmel und Erde) oder halver Hahn (Käsebrot). Weitere traditionelle Zutaten an den tollen Tagen sind Heringe, Kutteln und Schnecken.
  • Karneval in Venedig. Weltberühmt für seine Feuerwerke, edle Masken und Gondel-Paraden. Hier wird viel und gerne gegessen. Zum Beispiel die „Chiacchiere“, ein frittiertes Gebäck und eine bekannte Spezialität. Früher wurde dazu eine spezielle Sauce aus Schweineblut gereicht, was heutzutage jedoch nicht mehr erlaubt ist. Stattdessen taucht man das Gebäck in eine leckere Schokoladensauce.
  • Mardi Gras in New Orleans. Die ganze Stadt in Violett, Grün und Gold. Dazu die berühmte Parade auf der Bourbon Street mit toll geschmückten Wagen und viel Musik. Klassischerweise wird am Karneval in New Orleans King Cake zubereitet. Die aufwändigen Kuchen werden mit Zuckerguss in den Mardi Gras-Farben verziert. Besonders lecker sind die Füllungen aus Käsecremes und Früchten.
  • Karneval in Rio de Janeiro. Samba, viel nackte Haut und ganz viel Glitzer. Traditionell gibt es hier das traditionelle Gericht „Feijoada“, einen äußerst köstlichen und nicht weniger würzigen Eintopf mit schwarzen Bohnen und verschiedenen Fleischsorten. Alternativ und typisch für Brasilien gibt es natürlich auch jede Menge Street Food und Cocktails.
  • Fasnacht in Basel. Hier ziehen sogenannte Cliquen mit Flöten und Larven (Masken) durch die verdunkelte Innenstadt. Der kulinarische Karnevalshöhepunkt der Schweiz findet allerdings im Tessin statt. Dort gibt es an Karneval in den Städten kollektive Risotto-Gelage, die Risottata.

Leckere Faschings-Rezepte: